Macht das Handy hässlich?

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Kaum zu glauben, aber amerikanische und britische Schönheitschirurgen stellten in den letzten eineinhalb Jahren einen Anstieg von „Smart-Phone-Runzeln“ fest. Angeblich kommen immer mehr Frauen zwischen 20 und 29 in die Praxen der Beauty-Doktoren, um sich die Zornesfalte unterspritzen zu lassen. Diese bildet sich durch das ständige Starren auf das Handydisplay, sagen die Fachleute.

„Wir benutzen immer häufiger Kommunikationsgeräte, über denen wir die entsprechenden Gesichtsmuskeln einfach überstrapazieren.“, erklärt Richard Chaffoo, Schönheitschirurg aus San Diego in Kalifornien. „Deshalb kommen immer mehr Patienten in unsere Praxen, die sich über verstärkte Faltebildung beschweren.“

Junge Frauen bestätigten den Effekt bereits mehrfach in Fernseh- und Zeitungsreportagen. Beim ständigen lesen von Shoppingangeboten, facebook-News und E-Mails auf dem kleinen Schirm runzle man eben viel zu viel die Stirn, sagen sie, da helfe nur noch eine lähmende Spritze. In den USA ist die Behandlung bereits als „Blackberry-Botox“ bekannt.

Es gibt aber auch Kritiker unter den Schönheitschirurgen, die die Krankheit für erfunden halten, und für nichts als einen Werbefeldzug ihrer Kollegen, um jüngere Zielgruppen zu gewinnen. Brian Glatt, Schönheitsdoktor aus New Jersey, empfiehlt, Smart-Phone-Runzeln lieber mit natürlichen Tricks zu bekämpfen.

Etwa mit diesen:
– Zu viel Helligkeit und Kontrast auf dem Display lassen die Augen sich runzelnd verengen. Beides mindern.
– Das Schriftbild größer einstellen
– Das Handy regelmäßig sinken lassen oder zumindest vom Display aufschauen, damit die Gesichtsmuskeln entspannen können. Dabei tief durchatmen.
– Mehrmals am Tag Gesichtsmassagen einlegen.
Letztere Methode wollen Faltenexperten bei der Schauspielerin Keira Knightley beobachtet haben – bei ihr ist von Smart-Phone-Runzeln in der Tat noch nichts zu sehen.

Foto: Lupo  / pixelio.de

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